KANN ES SEIN, DASS ICH HODENKREBS HABE?

(Vorab:) Diesen Text wollte ich eigentlich auf der Bühne lesen. Bei meinem Auftritt, der seit über einem Jahr nicht stattfindet. Und ich habe ihn ein paar Verlagen geschickt – als Exposé. Für meine Buchidee: „Wenn Dann Sonst“
Ein Buch voller Sorgen und sehr peinlichen Momente, die ein immer ein kleines Fazit beinhalten. Von den Verlagen habe ich viele nette Absagen bekommen. Eine bemannte Marsmission ist momentan eher denkbar als ein Bühnenauftritt.
Deshalb kommt der Text jetzt einfach hier rein. Stellt euch einfach vor, dass ich ihn vorlesen würde.

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Hier am Küchentisch haben wir schon oft gesessen, Filterkaffee getrunken und geredet. Heute über Turnaufführungen, über Mehlschwitze und über klemmende Garagentore.

Und als wir da gesessen und redeten, und unseren Kaffee aus bedruckten Werbetassen tranken, sagte meine Mutter irgendwann nach einem Mehlschwitzetipp: „Ach so: Klaas, mit dem du in die erste Klasse gegangen bist, hat jetzt ja auch Hodenkrebs.“

„Oh.“

Man hätte mir mit einer Kneifzange jeden einzelnen Fingernagel rausziehen, oder mir den Arm mit einem stumpfen Schwert abhacken können, man hätte mir mit einem Backstein den Schädel einschlagen können – ich hätte nur dieses Ziehen in der Lendengegend gemerkt.
Krebs, das Superarschloch, das im menschlichen Körper wütet wie die AfD in der Demokratie, hat auch in meiner Familie und auch im Freundeskreis zugeschlagen. Es gab Diagnosen, es gab Leid, es gab ein paar kurze Momente des Glücks und es gab den erlösenden Tod.

In den nächsten Tage ist mein Gehirn auf die Größe einer dunklen Murmel zusammengeschrumpft und auf der Murmelbahn der Angst in den Abgrund gerollt. Immer wieder.
Und obwohl ich genau wie jeder andere Mensch genau weiß, dass man es nicht tun soll, habe ich es trotzdem getan: Ich habe mich auf knackendes Eis begeben und „Symptome Hodenkrebs“ in das Fenster der Suchmaschine getippt. 823873423462342389 Milliarden Ergebnisse in 0,0001 Sekunden.

„Stechende Schmerzen beim Pinkeln“.
„Ziehen im Hoden.“
„Trockene Haut am Ellenbogen.“
„Kratziges Husten, der linke Arm zwickt, man humpelt und schielt.“
„Eier so groß wie Wassermelonen und so schwer wie ein Ölfass.“
„Mach dein Testament. Du bist eigentlich schon tot.“ 

Lesen – schlecht fühlen – weiterlesen – absterben. Denn ich hatte natürlich jedes der acht Fantastilliarden Symptome. 

Meine nächste Suchanfrage war: „Wie groß können Wassermelonen werden?“ und „Urologe Hamburg“. Auch hier gab es erstaunlich viele Ergebnisse.
In meiner Nähe gibt es eine Praxis, der ich sofort eine locker formuliere Mail geschickt habe. „sofort locker formuliert“ bedeutet in dem Fall: „sechs Stunden dran rumgeschrieben, damit es nicht so heulig-verkrampft wirkt.“


„Hallo und guten Tag, 

ich würde gern mal einen kleinen Check machen lassen. (Bin Mitte/Ende 40 und es wird mal Zeit…)

Kann ich überhaupt einen Termin bei Ihnen bekommen? War noch nicht bei Ihnen, bin Kassenpatient,  wohne in blablabla, mein Hausarzt ist Dr. Sowieso und meine Hoden sind so groß wie Wassermelonen.

Freue mich über eine Nachricht, viele Grüße, 

Ihr SoBo“

Ob ich wirklich einen Urologen angeschrieben habe, oder ein Start-Up für Sportlernahrung, war mir nicht ganz klar. Denn auf der Urologen-Website haben mich drei durchtrainierte Schulhofschönheiten angegrinst – vielleicht Triathleten. Jung, dynamisch, erfolgreich, das Urologie-Studium mit Model-Jobs finanziert, immer Autos geleast und spontan mal nach Mailand gefahren. 
Ich war mir sicher, dass ich nie wieder was von denen hören würde, weil sie natürlich nur komplett durchtrainierte Erfolgsmenschen untersuchen. Immobilienmakler, Anwälte, Banker, Privatiers, Menschen mit Oldtimersammlungen, Urologen-Club-Mitglieder, so was. 

Aber allein das Abschickgeräusch der Mail hat mein Gewissen beruhigt, das Ziehen und Stechen in meinem Hodensack verschwand mit dem Whhhuuuush, mit dem die Mail in das Glasfaserkabel eingetaucht ist. Whhhhhhusssh – weg.

Wie gut wäre es, wenn man das mit allen Sorgen und Problemen machen könnte, die einem so das Leben versperren. Einfach aufschreiben, wegschicken. Raus aus dem Kopf. Raus aus dem Leben.
Stress mit dem Vorgesetzten: Tippen, Whhhhhhusssh – weg.
Abflussrohr verstopft: Aufschreiben. Whhhhhhusssh – weg.
Backpulver alle: Whhhhhhusssh – weg.
Liebeskummer: klicker-di-klacker-di-klack. Whuuuush – weg.
„Hallo WMF, mir ist Kartoffelpürree im Topf angebrannt. Den krieg ich nie wieder sauber.“ Aufschreiben. Losschicken. Scheiss auf den Topf.
„Ach ärgerlich, schon wieder gute Viertausend Euro im Dispo, aber die Uhr ist echt schön, die musste ich haben. Und mein Schuldenberg wächst.“ Whhhhhhusssh – welcher Schuldenberg?
„Liebes Mailprogramm, mir ist ein gigantischer Auftrag durch die Lappen gegangen, weil ich mich wirklich außerordentlich dumm verhalten habe. Jetzt fehlen der Firma 1.7 Millionen. Sorry.“ Aufschreiben, losschicken, egal. Und dann am nächsten Tag zur Arbeit und fragen: „Na, Jungs? Heute Mittag mal schön Currywurst?“
Es wäre so schön. Reset per Mail. Oder WhatsApp. Früher ging das nicht.

Ich konnte mich wieder um meine anderen Probleme kümmern, um mein ziemlich neues Fahrrad, ein petrolblaues, kompliziertes Biest aus Aluminium und Steckverbindungen und einem Riemenantrieb. Ein Rad, auf dem ich sitze wie ein Affe auf einem Schleifstein.
Und natürlich konnte ich mich um meine Familie kümmern und meinen Job und um Freunde, um meine anderen paar Millionen Sorgen.

Ein paar Tage später klingelte mein Telefon. Auf dem Display stand „Unbekannter Teilnehmer.“, bin aber trotzdem rangegangen. Am anderen Ende die Mensch gewordene gute Laune. „Haha, ja. Na klar können Sie.“
So fing unser Gespräch an. Und ich fragte mich natürlich, wem ich meine Nummer gegeben habe und in was für einem Zustand ich gewesen sein muss.
Warum werde ich angerufen?
Wer ruft einen heutzutage eigentlich noch an? Es gibt doch Mails. Und Nachrichtenkurzdiente. Und WhatsApp. 

Wie haben die Leute das früher im Wählscheibenzeitalter gemacht?
Das Schützengraben-Brakelit-Telefon, das schon im ersten Weltkrieg an der belgischen Front im Einsatz war, hängt im Flur, das Kabel ist nur 1.5 Meter lang, der Hörer 8 Kilo schwer. Und dann wählt man eine Nummer – am besten noch eine mit Vorwahl. Insgesamt 46 Zahlen.
Das dauert ein paar Minuten und die Finger nutzen sich davon ab wie Tafelkreide. Vieltelefonierer der 70 und 80er Jahre hat man an den sehr kurzen Fingern erkannt, abgeraspelt an der Wählscheibe. Und am schiefen Gang. Der kam von den verkürzten Halssehnen – vom Hörereinklemmen, wenn man diese ellenlangen Nummern aufschreiben musste.

Und dann wählt man sich sechzehn Stunden lang die Fingerkuppen ab – und es ist besetzt. Und man versucht es nochmal. Und nach vielen Neumonden und Winterschlussverkäufen geht ein genervter Vater ran und bundeswehroffiziert ins Telefon. „Schmidt!“. Und allein diese Stimme pulverisierte die Wirbelsäule, man sackt zusammen und wollte doch eigentlich so dringend die 14jährige Nina sprechen. Und das Knacken in der Leitung klingt so als würde im Hintergrund eine Schrotflinte durchgeladen. Und dann: „Ich – äh – äh – äh – äh…“
Tuuuuut – Tuuuuuut – Tuuuuuut.

So sind viele Teenie-Romanzen gar nicht erst entstanden. Wie viele Beziehungen wurden durch Wählscheibentelefone verhindert? Wie viele Kinder nicht geboren? Wie viele Familienwagen nicht gekauft, wie viele Einfamilienhäuser nicht gebaut?
Die leeren Liegen am Pool in Spanien sind die Mahnmale für die verhinderten Ehen.
Heute geht das ja ganz einfach. Tinder. WhatsApp. „Bock auf Poppen?“ „Klar, komm rum, bring noch ein paar Freunde mit. Dann legen wir los. Wir streamen den Porno direkt ins Netz, unsere Lehrer gucken auch zu.“ „Gut, bis gleich.“

Ich wusste immer noch nicht, wer da am anderen Ende war und gute Laune versprühte.
„Sie können nächsten Dienstag um 8:30 vorbeikommen. Adresse haben Sie ja, wir freuen uns auf Sie.“

Diese Information spürte ich sogar in meinem Testikel.
Es bimmelte im Hodensack. Klar. Der dynamische Urologe. 

Frisch geduscht, ohne Frühstück, ein bisschen angeschwitzt vom Radfahren bin ich da am nächsten Dienstag aufgeschlagen. Etwas früh, ich war um 7 da. Und ich war so aufgeregt wie vor der entscheidenden Abi-Klausur.

Drinnen war alles wirklich sehr modern – so wie es die Website versprach. Eine Mischung aus Raumschiff, Fashion-Store und Berliner Start-Up. Und ein bisschen Arztpraxis. Modernste Computer, auf dem Tresen aus Tropenholz standen Duftstäbchen, die den Duft „ultimate Relaxation“ verteilten. Zimt-Vanille-Koriander mit einer leichten Lavendel-Note. Dinge, die man sich nicht mal als Duftbaum in vollgequarzten Opel Kadett gewünscht hätte.
Die Mitarbeiter trugen weinrote Uniformen, das Wartezimmer war voll und mir wurde noch schnell ein Angebot gemacht. „Das kleine Programm oder für einen Aufpreis von 189 Euro das Große.“
Ich habe das Große genommen, damit ich die komplette Gewissheit haben würde. Inklusive Ultraschall.

Als ich da im Wartezimmer saß, bin ich alle 823873423462342389 Milliarden Einträge von Google durchgegangen. Und war gerade bei Eintrag Nummer 63 („habe gehört, dass einem bei Hodenkrebs auch die Füße abfaulen sollen.“), als mein Name aufgerufen wurde.

Zunächst wurde ich durch ein Labyrinth geführt und auf einen Stuhl geschnallt. Mir wurde eine Kanüle von der Größe einer Straßenlaterne in die Vene gerammt. Ungefähr 30 Liter abgezapftes Blut später wurde ich ins Zimmer geholt. Blass. Zittrig. Nassgeschwitzt.

Ärzte.

Das Bild, das man im Kopf hat, wenn man „Arzt“ hört, ist ein alter Mann in einem Kittel. Gern mit Halbglatze. Und vielleicht nur mit einem Arm – es war ein Schrapnell an der Ostfront. Oder eine liebevolle Arztomi, die einem erzählt hat, dass ihre Enkel jetzt auch schon in die zwölfte Klasse gehen.
Der Blick auf diesen sehr durchtrainierten Mann, der jetzt mit wehendem Kittel und weißen NIKE Air-Schuhen reingetanzt kam, ließ mich nochmal um ein paar Jahre altern. Obwohl ich ihn schon vom Foto der Website kannte – ein Discotyp. Zwei Meter groß, geschmeidige Bewegungen, perfekte Zähne. Der einzige Makel war die etwas zu große Nase. Spitz und gefährlich, wie ein Raubvogelschnabel.

„So, herzlich Willkommen beim Eier-TÜV. Erzählen Sie mal.“
Dann gab er mir die Hand. Kann aber auch sein, dass ich einer hydraulischen Rettungsschere mit einer Quetschkraft von 120 Kilonewton die Hand gegeben habe. Die Abdrücke davon sind noch heute zu sehen.
Ich habe erzählt, dass es mir nicht gut geht, dass ein Klassenkamerad aus der ersten Klasse Hodenkrebs hat.“

Während er mir die ersten beiden Frage gestellt hat, hat er auf das Klemmbrett vor sich geguckt und mit einem hellblauen Kugelschreiber Notizen gemacht.
„Zieht es beim Wasserlassen?“ und „Haben Sie etwas Ungewöhliches ertastet?“
Bei der dritten Frage hat er mir ins Gesicht geguckt. Vielleicht hat er aber auch gezielt… „Haben Sie gegoogelt?“ 

Meine Antworten waren: „Nein“, „Nein“ und „Äh.“

Sein Blick. Dieser Blick. Wissen und Enttäuschung. Es war ihm klar. Ich war auch so einer.
„Gut. Stellen Sie sich mal hin – Sie kennen das noch von der Musterung. Bitte ziehen Sie die Hose runter.“
Er zog sich Latexhandschuhe an, die Handschuhränder  knallten auf sein Handgelenk – und dann stand ich da. Mit runtergelassener Hose.
„Husten sie mal.“ Öchel.
„Und jetzt gehen Sie mal zur Liege rüber.“ Wackel. Ich bin dann so rübergeschlendert wie wenn man schnell zur Tür muss, weil es geklingelt hat, man aber gerade gemütlich auf dem Topf saß.

„Legen Sie sich bitte mal auf den Rücken.“
Natürlich habe ich mich auf den Bauch gelegt.
„A-u-f d-e-n R-ü-c-k-e-n.“
„Haha. Morgens höre ich noch nicht so gut.“
„Ja. Und mich kosten Sie nur Zeit.“

Ich war mir sicher, dass er mir jetzt mit seinem Schnabel ins Gesicht hacken würde. Um mir, dem schüchternen Küken, das gegoogelt hat und das auf der Schlachtbank vor ihm lag, die Augen auszuhacken. Hack! Hack! Hack! Und bei jedem Stoß würde er mir vorwerfen, dass Leute wie ich ihn nur Hack! Zeit Hack! kosten Hack! würden. Hack!

Hack! Hack! Hack! Blut! Fleisch! Schmerzen. Aber immerhin müsste ich die blutenden Wunden und die Fleischfetzen nicht auch noch sehen müssen – weil ich ja keine Augen mehr haben würde.

Ich lag da. Meine Augen zugekniffen, mein Glied wie eine welke Blume. Eine Lilie, die schon alle Blätter verloren hat. Schlaff, in sich gekehrt. Totes Fleisch, von weicher Haut umhüllt. Ein Souffleé, das implodiert ist.
Er hat mir dann auf den Bauch gespritzt. Kalten Glibber – und ist mit dem Ultraschallgerät über meinen Bauch gefahren. Über meinen blassen Bauch, der aussieht wie ein Mozarella, der vor ein paar Monaten hinter den Herd gerollt ist. Und dann hat er auf den Bildschirm gezeigt, wo ein schlechtes Satellitenbild der Alpen zu sehen war. Oder ein Computerabsturz. Auf eine kleine Bohne hat er gezeigt und gesagt: „Niere gut. Blase gut. Hier ist alles in Ordnung.“

„Bitte drehen Sie sich auf die Seite.“

Uuuuumpf.

Die U-Boote der Klasse 212 A sind die modernsten U-Boote  der Deutschen Marine. Sie sind weltweit die ersten außenluftunabhängigen Boote, deren Antriebsanlage für Tauchfahrten auf Brennstoffzellen basiert.
Ein U-Boot der Klasse 212A ist 56 Meter lang, 7 Meter breit und elfeinhalb Meter hoch.

Und so eins wurde mir jetzt, nachdem es kurz in Vaseline getaucht wurde, rektal eingeführt.

Als ich da lag, war ich ein schwitzendes, unterzuckertes Wrack mit einem U-Boot im Leib. Und das war genau der Moment, in dem ich daran denken musste, dass ich ja am Vortag Lauchsuppe gegessen habe.

Nachdem er noch ein bisschen in mir rumgewühlt hatte, sagte die fröhliche Stimme, dass bei mir alles in Ordnung ist.
Er holte eine Rolle Haushaltspapier von 1941, kann auch Raufasertapete gewesen sein, dann durfte ich mir das Gleitgel am Hintern abwischen. Ich stand da sprachlos mit heruntergelassener Hose, beschämt, mit Haushaltspapier in der Hand. Und dann sagte er: „Ist ok. Machen Sie mal.“
Und dann habe ich mir den Hintern abgewischt. Es war furchtbar. Er sagte noch, dass ich mal meine Sitzposition beim Fahrrad überprüfen sollte. Das könnte eine Ursache für die Schmerzen sein.

Ich war heilfroh. Nicht nur weil ich mich überwunden hatte und beim Arzt war. Auch weil bei mir alles bestens ist. Vor allen Dingen war ich erleichtert, dass ich den Mann nicht auch noch mit einem Lauchsuppenfurz angepustet habe.
 
Ein paar Tage später habe ich meinen kleinen Sohn vom Turnen abgeholt.
Und als ich da mit vielen anderen Eltern in der Umkleidekabine stand und meinem Sohn beim Umziehen assistiert habe, ging die Tür auf und jemand kam rein. Auf klackernden Radschuhen, mit Radhelm und Radklamotten. Er guckte durch den Raum, suchte jemanden, unsere Blicke haben sich getroffen. Wir haben uns aber nicht sofort erkannt.
Hätten sich nur sein U-Boot-großer Zeigefinger und mein Poloch getroffen, hätten sie sich ganz schnell und unverbindlich gegrüßt.
So war es eine Mischung aus: „Ich will echt keine Patienten in meiner Freizeit sehen“ und „Oh Nein! Das ist so peinlichpeinlichpeinlich!“

Tja. Das war schlimm. Aber: Kein Hodenkrebs.

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WENN man das Gefühl hat, dass was mit einem nicht stimmt, sollte man nicht bei Google gucken. Oder Nachts halbgare Eigendiagnosen ins Kopfkissen schwitzen.

DANN sollte man zum Arzt gehen und sich untersuchen lassen. Man bekommt eine Diagnose (die in meinem Fall glücklicherweise gut war.). Das Schlimmste, was passieren konnte: diese hochpeinliche Situation. Aber auch sowas geht vorbei – und wird irgendwann von anderen (vielleicht noch peinlicheren) Situationen überlagert.

SONST dreht man irgendwann wirklich durch und taucht in eine dunkle Abwärtsspirale. Und das ist dann irgendwann nicht mehr so lustig. Ich habe das Fahrrad, auf dem ich gesessen habe wie der sprichwörtliche Affe auf dem Schleifstein, verkauft – und mir ein neues, gemütliches Fahrrad zugelegt.
Und es ist alles besser geworden. 

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