96 ANTWORTEN VON ANNE SHEPLEY (B90/DIE GRÜNEN)

Ich bin Kommunalpolitikerin im Kreistag Nordwestmecklenburg: Fraktionsvorsitzende für B90/Die Grünen. Gleichzeitig trete ich als Spitzenkandidatin zur Landtagswahl dieses Jahr an.

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-> Wofür stehen Sie?

„Für die Zukunft.“

-> Wer ist Ihr*e größte*r Konkurrent*in?

Die Angst vor Wandel / Veränderung.“

-> Was macht sie/er besser als Sie?

„Hat einen Marketing-Vorteil: „Das haben wir schon immer so gemacht“.

-> Was machen Sie besser als sie/er?

„Zuhören und Brücken bauen.“

-> Was war Ihr größter Fehler?

„Zeit darauf zu verplempern, was andere von mir denken/halten.“

-> Sind Sie verlässlich?

„Hundertprozentig. (Verlässlichkeit ist das höchste Gut in der Politik. Zusammen mit Respekt. Von beidem leider nicht viel zu sehen momentan.).“

-> Was war Ihr größter Erfolg?

„In meinem Vater das Interesse an Politik wieder geweckt zu haben.“

-> Was wollten Sie werden, als Sie 7 Jahre alt waren?

„Lehrerin.“

-> Warum sind Sie dann ausgerechnet in die Politik gegangen?

„Weil sie zum lebenslangen Lernen, Lösungen finden, interessiert sein, über-den-Tellerrand-Schauen motivieren sollte.“

-> Eventuell haben Sie auf die letzte Frage geantwortet: „Weil ich was verändern will.“ Deshalb die Frage: Was haben Sie bisher verändert?

„Nicht genug.“

-> Was tun Sie für die Wirtschaft?

„Ich kaufe regional und nachhaltig, möchte auch in der Politik dafür sorgen, dass Unternehmer:innen ihre Pläne umsetzen können. Zu viele gute Ideen bleiben in den Köpfen, anstatt eine Chance auf Umsetzung zu bekommen.“

-> Was tun Sie für das Klima?

„Alles was möglich ist.“

-> Was tun Sie für das Gesundheitssystem?

„Wir müssen Gesundheitsversorgung neu denken: Vom Menschen her und nicht vom Profit. Ähnlich wie in der Landwirtschaft auch, müssen wir uns fragen: Wo setzen wir die finanziellen Anreize? Wenn ich ein Krankenhaus oder einen Pflegedienst nur dann mit schwarzen Zahlen betreiben kann, wenn ich schnelle Bettenwechsel und Hausbesuche im Minutentakt durchführe, dann läuft was falsch. Gesundheitsversorgung muss am Wohl aller orientiert sein.“

-> Was tun Sie gegen Faschismus?

„Wehret den Anfängen! Gerade in Mecklenburg-Vorpommern haben wir es mit rechtsextremen Strukturen zu tun, die unsere Dörfer unterwandern und auch vor unseren staatlichen Organen nicht halt gemacht haben. Dieser strukturelle Extremismus muss bekämpft werden. Konsequent. Leider tragen unser Innenministerium und der Verfassungsschutz nicht sehr viel zu Aufklärung und Transparenz bei.“

-> Wie wohnen Sie?

„In einem Haus auf dem platten Land mit meinem Mann, einer Tochter und einem verrückten (aber sehr niedlichen) Hund namens Fonzie.“

-> Welches Sprichwort finden Sie richtig doof?

„Die meisten, vor allem aber „Was ich nicht weiß„Das haben wir schon immer so gemacht.“ Ich weiß, ist kein richtiges Sprichwort, aber der Satz nervt.“

-> Welches Kompliment würde Sie der Erde machen?

„Du bist das beste zu Hause, was wir jemals hatten!“

-> Was überwältig Sie?

„Ehrliche Reden und alte Freundschaften.“

-> Welches Buch haben Sie zuletzt angefangen, aber enttäuscht weggelegt?

„Obama’s „A Promised Land“. Lag aber nicht an ihm, sondern an mir.“

-> Was ist die letzte Sache, die Sie gelernt haben?

„Wie Mensch Weinpflanzen richtig verschneidet.“

-> Welchen Song haben Sie als letztes gehört?

Bosse „Sunny Side“.

-> Stellen Sie das Radio leiser, wenn Sie rückwärts einparken?

„Macht unser Auto automatisch. Wenn es das nicht tun würde, würde ich es machen, ja.“

-> Was tun Sie gegen Rassismus, Antisemitismus, Misogynie, Homophobie Hatespeech und Terrorismus?

„Ich kommentiere so oft es geht in sozialen Medien dagegen an. Versuche immer zu erkennen, wenn im Alltag, ganz nebenbei, Menschen Äußerungen tätigen, die nicht ok sind. Das Radar muss an sein, um dann ganz klare Kante zeigen zu können.“

-> Welche Fähigkeit hätten Sie gern?

„Fliegen zu können, wäre cool. Dann könnte ich, ganz CO2-neutral meine 2. Heimat Neuseeland besuchen.“

-> Essen Sie Fleisch? Wenn ja: wie oft pro Woche?

„Ja, wenn es Biofleisch ist und aus der Region kommt. 1-2 Mal pro Woche.“

-> Wieviel Steuern sollte amazon in Deutschland zahlen?

„Genauso viele wie alle Unternehmen, die ausschließlich in Deutschland wirtschaften. Bis das passiert, empfehle ich einen Amazon-Boykott.“

-> Was ist Ihre normalste Eigenschaft?

„Ungeduldig zu sein.“

-> Wieviel Mindestlohn ist gerecht?

„Gerecht wäre, wenn wir uns nicht mehr über Mindestlohn streiten müssten, sondern es eine Selbstverständlichkeit wäre, dass alle richtig gut von ihrer Arbeit und später von der Rente leben können. Ansonsten stehe ich voll hinter der Forderung der Bündnisgrünen, Gewerkschaften und vielen Sozialverbände: 12€.“

-> Gehen Sie gern zum Zahnarzt?

„Ne. Aber nicht, weil ich AGern ist übertrieben, aber ich mag meine Zahnärztin und gehe regelmäßig zum Checkup. Gut, dass Sie mich daran erinnern: muss noch einen Termin machen.“

-> Wann ist der ideale Zeitpunkt für den Kohleausstieg?

„Vor 10 Jahren.“

-> Fühlen Sie sich von den Medien gut repräsentiert?

„Wenn ich repräsentiert werde, war es bis jetzt immer voll OK. Als Spitzenkandidatin einer Partei, die in Mecklenburg-Vorpommern leider momentan außerparlamentarische Opposition ist, werde ich aber nicht oft genug wahrgenommen. Obwohl unsere Pressearbeit richtig gut ist. (Dank geht raus ans ÖA-Team. Ihr seid klasse!).“

-> Kann es soziale Gerechtigkeit geben?

„Wir haben einen langen Weg vor uns. Doch ich glaube fest daran, dass wir eine Gesellschaft gestalten können, in der alle Menschen ihr Leben mit möglichst vielen Chancen & Optionen richtig gut leben können“

-> Haben Sie ein Hobby?

„Große Freude, dass ich diese Frage seit ein paar Jahren mit „ja“ beantworten kann: Ich bin Gärtnerin und richtig, richtig happy, wenn ich die Hände in der Erde habe.“

-> Mit wem würden Sie gern mal reden?

„Florence Welch, Jacinda Ardern und Dunja Hayali. In der Reihenfolge, die aber kein Ranking ist.“

-> Haben Sie das Gefühl, dass man Ihnen glaubt?

„Die wichtigere Frage ist, ob ein/e Politiker:in authentisch ist. Ich habe lange im Marketing gearbeitet und weiß, dass man Menschen viel glauben machen kann, wenn man es schlau anstellt. Echte Glaubhaftigkeit entsteht aus Ehrlichkeit, Respekt und Verantwortungsbewusstsein.“

-> Hatten Sie als Kind ein eigenes Kinderzimmer?

„Klein aber fein: ja.“

-> Was würden Sie verbieten, wenn Sie könnten?

„Alte weiße Männer. (Ja, voll ironisch gemeint, ist klar. Damit dennoch keine Zweifel bleiben: Ich beziehe mich auf das Klischee, die gedankliche Haltung hinter dem Ausdruck. Nicht auf Menschen die älter, männlich und weißhaarig sind)“

-> Was wollten Sie Julian Reichelt schon immer mal sagen

„You’re fired!“

-> Welche verbotene Sache würden Sie erlauben?

„Cannabis.“

-> Sind Sie ein*e gut*e Beifahrer*in?

„Ich kann besser fahren als beifahren. Also: nein. (gibt es „beifahren“ als Verb?)“

-> Was ist das derzeit größte Problem, das es zu lösen gilt?

„Wie wir die Klimakrise aufhalten, indem wir einen großen sozio-ökologischen Wandel herbeiführen und dabei niemanden vergessen.“

-> Können Sie gut einschlafen?

„Meistens ja. Wenn‘s mal nicht gleich klappt, hab ich ein paar Meditationstechniken, die Wunder wirken.“

-> Was mögen Sie an sich?

„Dass ich mich sehr gut in andere Menschen, ihre Situation und Lebenswirklichkeit hineinversetzen kann.“

-> Angenommen, Sie dürften einen ganzen Abend nicht über Politik reden. Worüber würden Sie dann reden?

„Gute Bücher und Garten-Tipps.“

-> Was bedeutet Ihnen Macht?

„It’s complicated: Ich bin kein Machtmensch im klassischen Sinne. Aber ohne Macht kein Einfluss, insofern strebt natürlich jede/r Politiker:in automatisch auch dorthin, wo es Macht zu verteilen gibt. Hab mir fest vorgenommen, vor allem mir selbst treu zu bleiben und mich nicht vom Machtgedanken dominieren zu lassen.“

-> Welches Geräusch / Tier können Sie besonders gut nachmachen?

„Bin sehr schlecht im Geräusche nachmachen. Hab schon Probleme, den Hund jeden Tag mit dem gleichen Pfiff ran zu bekommen…“

-> Wann haben Sie sich das letzte Mal für einen Fehler entschuldigt?

„Heute früh bei einer Fraktionskollegin: Mir ist eine Antragsfrist durchgerutscht und es bedeutet höchstwahrscheinlich Mehraufwand für sie.“

-> Wer schreibt bei Ihnen zu Hause die Einkaufszettel?

„Mein Mann. Sonst wären wir längst verhungert. Ich empfinde Essensbeschaffung (und alles, was dazu gehört) als große Bürde und drücke mich, so oft es geht. Wenn dann was Gekochtes vor mir steht kann ich aber auch stundenlang Essen zelebrieren.“

-> Auf welchen Gegenstand könnten Sie nicht verzichten?

„Mein Bett.“

-> Haben Sie schon mal einen Zopf geflochten?

„Ja, fast jeden Morgen für meine Tochter.“

-> Haben Sie schon mal ein Loch in eine Fliese gebohrt?

„Nö, aber wenn nötig, würde ich das sofort machen.“

-> Angenommen, ein sechsjähriges Kind steht weinend vor Ihnen, macht sich Sorgen um die Zukunft. Was sagen Sie dem Kind?

„Es ist OK, manchmal traurig und frustriert zu sein. Und ja, die Probleme auf der Erde sind große und viele. Aber es gibt jede Menge Menschen auf der Welt, die ganz, ganz doll dafür kämpfen, dass wir die Welt retten. Ich bin eine von ihnen und fest überzeugt: wir schaffen das.“

-> Was meinen Sie, wenn Sie mit den Schulter zucken, die Augenbrauen heben und sagen: „Tja, das ist halt Politik.“

„Den Moment gab es noch nicht.“

-> Was war der tollste Ort, an dem Sie jemals gewesen sind?

„Auf dem Meer, kein Land in Sicht, allein an Deck und die Sonne geht auf. Egal wo auf der Erde: der Moment ist unbezahlbar. Jedes Mal.“

-> Was wollten Sie Donald Trump schon immer mal sagen?

„Nix. Er würde es nicht verstehen.“

-> Was tun Sie, um Energie zu sparen?

„Wir kaufen Vieles gebraucht, waschen Wäsche und Geschirr im Öko-Spülgang (auch wenn es scheinbar ewig dauert). In der kalten Jahreszeit ist die Heizung immer ein Grad weniger eingestellt, als die Frostbeule in mir es mag.“

-> Wissen Sie noch, neben wem Sie in der ersten Klasse gesessen haben?

„Leider nicht.“

-> Was haben Sie verpasst, hätten es aber lieber erlebt?

„Den Mauerfall. Hab ich historisch gesehen nicht verpasst, war aber mit 11 Jahren leider zu jung, um an Montagsdemos teilzunehmen oder mit Sekt in der Hand auf der Mauer zu tanzen.“

-> Finden Sie sich wichtig?

„Nicht wichtiger als andere Leute. Doch das, was ich tue, ist für viele Menschen wichtig und hat Strahlkraft weit über meine Person hinaus. Ich sehe mich als Mutmacherin, die in Anderen Interesse auf Politik weckt. Vor allem Frauen.“

-> Was haben Sie erlebt, hätten es aber lieber verpasst?

„Ich habe 2011 in Christchurch, Neuseeland das schwere Erdbeben und die Zeit danach miterlebt. Hat mich viel gelehrt. Trotzdem: ohne diese Erfahrung wäre mein Leben auch ganz ok.“

-> Angenommen, Sie gucken mit den Augen eines Ausländers / einer Ausländerin auf Deutschland. Was ist das Tollste an Deutschland?

„Schwere Frage. Für eine/n Geflüchtete/n: die Sicherheit vor Krieg, Verfolgung, Armut, Krise. Für Touristen: Die Ostsee, das Oktoberfest und schnelle Autobahnen..“

-> Und was finden Sie, ist das Tollste an Deutschland?

„Unsere Demokratie und das System, was sie absichert.“

-> Welches Rezept Ihrer Oma ist Ihr Lieblingsrezept?

„Kohlrouladen mit Klößen und Rotkohl von Oma Annemarie. Birnenknödel von Oma Käthe.“

-> Ist Ihnen die Farbe Ihrer Socken egal?

„Ui. Eher ein „nein“ als ein „ja“.“

-> Was ist Ihr sympathischster Spleen?

„Ich checke immer mindestens 2 Mal, ob ich den Hausschlüssel habe, bevor ich die Tür zuziehe. Andere Spleens sind mir nicht eingefallen.“

-> Können Sie sich vorstellen, in einer anderen Partei zu sein? Und wenn ja: In welcher? (Ok. Ehrlich jetzt.)

„Aus ganzem Herzen: hell no.“

-> Haben Sie sich schon mal geprügelt?

„Hab lange in einem Pub gearbeitet und musste einige Rangeleien de-eskalieren. Dabei musste ich aber selbst nie handgreiflich werden, gottseidank.“

-> Angenommen, eine Frau, die unter Altersarmut leidet, klagt Ihnen Ihr Leid. Was sagen Sie der Frau?

„Dass es eine absolute Schande ist, dass sie nicht in Würde altern darf. Dass die Bündnisgrünen alles daran setzen werden, dass Lebenswirklichkeiten wie ihre bald der Vergangenheit angehören.“

-> Ist Ihnen wichtig, was man über Sie denkt?

Früher mehr als heute. Ich muss aber zugeben, dass ich ab und an in alte Muster verfalle und mich frage, was XY oder „die Leute“ über mich denken.“

-> Angenommen, Sie sind mit einem Sportwagen unterwegs. Auf einem Autobahnabschnitt, wo man so schnell fahren darf, wie man will. Sie haben freie Fahrt. Wie schnell fahren Sie?

„Schneller als 130 Km/h.“

-> Wovor haben Sie Angst?

„Dass nicht mehr genug Zeit bleibt, um die Klimakrise aufzuhalten.“

-> Besitzen Sie eine Multifunktionsjacke?

„Nein.“

-> Wen finden Sie toll?

„Meinen Mann.“

-> Was macht Sie wütend?

„Menschen, die lügen.“

-> Wofür lassen Sie alles stehen und liegen?

„Wenn ich um Hilfe gebeten werde.“

-> Können Sie backen? Wenn ja: was ist Ihre Backspezialität?

„Kann ich. Sehr gerne Streuselkuchen. Spezialität ist zu hoch gegriffen, aber die Arbeitskolleg:innen meines Mannes loben den Kuchen immer.“

-> Warum stehen Sie da, wo Sie jetzt stehen?

„Eine Mischung aus Sturheit, grenzenlosem Optimismus und dem tiefen Vertrauen, dass Menschen gut sind und die Welt ein toller Ort.“

-> Was ist Ihre erste Erinnerung?

„Es irritiert mich, dass viele Menschen so viele Erinnerungen aus frühester Kindheit zu haben scheinen. Ist bei mir anders. Ich erinnere mich gut an meine Einschulung. Ob das die erste Erinnerung ist? Who knows.“

-> Es ist Mittwoch, 23:00 Uhr, Sie sind hundemüde, haben Morgen einen wichtigen Termin und Ihre Nachbarn feiern eine Party. Laut. Was tun Sie?

„Bademantel an, rüber gehen, ganz lieb nachfragen ob es möglich wäre, etwas leiser zu feiern..“

-> Wann und wofür haben Sie das letzte Mal etwas gespendet?

„Letzte Woche für das Frauenhaus in Wismar und den Förderverein des Schlosses Gadebusch. Davor für den Christopher Street Day in Neubrandenburg am 14. August. Love is LOVE!.“

-> Haben Sie schon mal ein Tier getötet?

„Ich habe mal ein Schaf geschlachtet.“

-> Verdienen Politiker*innen genug Geld?

„Das kann ich erst beantworten, wenn ich hauptamtlich Politikerin bin.“

-> Verdienen Politiker*innen genug Respekt?

„Diejenigen, die den Job ernst nehmen und ehrlich ihr Mandat ausüben, verdienen viel mehr Anerkennung. Leider wird das von denen, die unter „Politik“ Korruption und krumme Deals zur eigenen Bereicherung und Machterhalt verstehen, immer wieder zunichte gemacht.“

-> Wann haben Sie das letzte Mal gelogen?

„Notlüge am Telefon bei Ablehnung einer Party-Einladung: Vor ein paar Wochen. (Sorry Constanze!).“

-> Und wann haben Sie das letzte Mal die Wahrheit gesagt, obwohl eine Lüge erträglicher gewesen wäre?

„Vorletzte Woche in einem Gespräch mit meiner Mama.“

-> Woran glauben Sie?

„An das Gute im Menschen.“

-> Wofür würden Sie sich selbst wählen?

„Für den unumstößlichen Willen, gemeinsam Lösungen zu finden.“

-> Was ist der größte Fehler in der deutschen Geschichte?

„Dass wir aus unserer Geschichte nicht genug gelernt haben.“

-> Noch viel interessanter ist die natürlich Frage: Wofür würden Sie sich selbst nicht wählen?

„Meine Ungeduld.“

-> Mögen Sie Ihre Stimme?

„Beim Singen: Nein. Beim Reden: Ganz OK.“

-> In welchen Momenten haben Sie Lampenfieber?

„Vor jeder Rede. Reden sind schwer: Einerseits sollen sie gut strukturiert, verständlich und voller toller Ausdrücke sein. Andererseits fehlt mir bei so viel Vorbereitung oft das Spontane.“

-> Was möchten Sie später mal gemacht haben?

„Ein Buch geschrieben haben.“

-> Worauf sind Sie stolz?

„Meinen eigenen Weg zu gehen. („I did it MMMYYYYY WWWAAAYYYY”).“

-> Haben Sie schon mal eine Waffe abgefeuert?

„Ja.“

-> Welche Frage fehlt?

„Welche Frage haben Sie am liebsten beantwortet, welche fiel Ihnen am schwersten?“

-> Warum sollte man ausgerechnet Sie wählen?

„Weil ich eine starke Frau (und coole Socke) bin. Ich werde alles daran setzen, die Welt zu retten und Politik verändern will.“

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