DIE KARRIERE DANACH.

Eines ist klar: Die AfD wird es nicht ewig geben.
Sie wird schon bald als hässlicher brauner Fleck in der Demokratie in die deutsche Geschichte eingehen. Das spüren natürlich auch die aktuellen Politiker und Politikerinnen dieser monothematischen Antipartei.
Sie wollen nicht enden wie Frauke Petry oder wie HC Strache, deshalb werden schon fleissig Exit-Strategien entworfen.

Das bundesdeutsche Forschungsinstitut “Ex & Hop Carriera” aus Heilbronn hat die Maschinen angeschmissen und die Zukunft einiger Akteure prognostiziert.

Alexander Gauland:
Wandert zusammen mit Ursula Haverbeck nach Deutsch-Südwestafrika aus (Nicht AfD-Wählern als „Namibia“ bekannt.)
Hier leiten die beiden einen Park für vom Aussterben bedrohte Tiere: Breitmaulnashörner, Elefanten, Giraffen, Löwen und so weiter. Hauptsache selten.
Gegen eine geringe Gebühr (RM 25,-) darf man schlafende Tiere aus nächster Näher erschießen. AfD-Mitglieder bekommen einen Rabatt – und noch besser: unter dem Ladentresen gibt es afrikanische Menschen, die man nach Herzenslust jagen und töten kann.

Alice Weidel:
In einer Talkshow wird sie den Rücktritt ihres Coming Outs bekannt geben und mit Holger Arppe durchbrennen.
Die beiden tingeln mit der Kindergeisterbahn „Oh Schreck – das Kind ist weg“ über die Dörfer. Weidel wird die Kinder schlagen und anbrüllen: „Was willst du hier, du ätzendes Gör? Halt die Fresse, du Nichtsnutz!1!!11!“.
Die Rolle von Arppe ist nicht ganz klar, aber er wird, immer, wenn mal wieder ein Kind verschwunden sein wird, gebetsmühlenartig wiederholen: „Ich war das nicht.“

Jörg Meuthen:
Wankt in seiner beigen Breitcordhose durch Fußgängerzonen und beschimpft Leute. Dabei lässt er sich von Tauben vollkacken und er wedelt er mit seinem Zeigefinger durch die Luft. Seine grauen Fransen kleben an seiner Stirn.
Er wird am Tag mehrere Menschen verklagen („Die Frau dahinten hat ihr Kind angelächelt! Gleich verklagen!!!“) und Falschparker aufschreiben. Auch Richtigparker wird er aufschreiben.
Wenn die Polizisten seinen Namen hören, verdrehen sie ihre Augen und schütteln mit dem Kopf. („Och nee, nicht der wirre Opa mit den ekligen Haaren schon wieder.“)

Beatrix von Storch:
Zieht nach Brasilien zu ihrer heimlichen Liebe, die Ronald Barnabas Schill heißt.
Sie bewirbt sich täglich bei RTL, um zusammen mit Schill in Shows aufzutreten („Naked Attraction“ und „Raus aus den Schulden“).
Die beiden bewohnen eine bunten Wellblechhütte in einer Favela, einmal im Monat wankt von Storch ins Internet-Café, um Erika Steinbach aktuelle Nacktbilder zu mailen – und um sich neue Bushido-Songs anzuhören. Die beiden legen eine bemerkenswerte Chrystal Meth-Karriere hin und versuchen, Nachwuchs zu zeugen. Die BILD berichtet live.

Stephan Brandner
Schüttet schon jetzt pro Tag mehrere TetraPak Wein und ein paar Flaschen Cognac in sich hinein, schleppt sich im Delirium vor den stadtnahen Supermarkt, um in der Zugluft der Schiebetür auszunüchtern. Er raucht bis zu acht Schachteln Ernte23 und hat immer eine Reiseschreibmaschine dabei, in die er wirres Zeug hackt.
Denn er wird den BILD-Kolumnenplatz von Franz Joseph Wagner bekommen.

Markus Frohnmeier
Wird sehr erfolgreich mit seinem ROSSIJA 1-Kanal: „Markus hüpft sehr deutsch“.
Das Showprinzip ist sehr einfach: Markus Frohnmeier versucht, mit ausgestrecktem rechtem Arm an Dinge heranzukommen: Einkaufswagengriffe, Drehkreuze, Türrahmen vom Kaninchenstall.
Dabei trägt er Uniform (Größe 128) und pfeift Wagner-Opern.
Gerade international wird er gern gesehen, er wird russische Baumärkte und Messen für Abhörgeräte eröffnen.

Björn Höcke
Lässt sich endgültig umoperieren und heiratet Lutz Bachmann.
Zusammen gründen die beiden einen eigenen Staat (Großdeutsches Scheibenland) bei Dresden.
Wer dazugehören will, muss eine Schale aus Aluminium auf dem Kopf tragen, Chemtrails ablehnen den Holocaust leugnen und Bachmann oder Höcke heißen.
Die beiden starten zu zweit, versuchen aber fleissig, sich zu vermehren.
Ihre Interviews sind legendär – wie sie da stehen, Aluschalen auf dem Kopf, die Erdkrümmung ablehnen, den Holocaust leugnen, mit dem Finger in die Luft zeigen und dabei versuchen, sich zu vermehren.

Der Leiter des Instituts aus Heilbronn zu den Prognosen: “Wir wissen natürlich, dass solche Voraussagen mit Vorsicht zu genießen ist und nicht zu 100 Prozent eintreten werden, aber wir haben die letzten Jahre alle Informationen zusammengetragen und die Verhaltensmuster der Akteure analysiert. Man wird sehr deutliche Trends ableiten können.”

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Nicht vergessen: Am 26. Mai sind Europawahlen.
Bitte macht euer Kreuz und ermöglicht neue Karrieren.

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