WIR. DIE. ICH. DIE ANDEREN.

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Mal versuchen, die Ängste eines Impfgegners zu verstehen – mal versuchen, die Fakten eines Schulmediziners ernst zu nehmen. Nur mal versuchen.
Mal die Argumente eines Veganers anhören – mal jemandem beim über Schwärmen über ein perfekt zubereitetes Steak zuhören.
Mal einen FDP-Wähler ausreden lassen – mal die Geschichte eines Geflüchteten anhören.
Mal die Vorteile eines SUV anhören. Mal über die Freiheiten des Radfahrens reden.
Mal die „Genderdebatte“ nicht als „Mädchenkram“ abtun – mal dies, mal das.
Mal (…) – mal (…). Mal (…) – mal (…).

Unsere Köpfe sind Beißreflexbetriebene Bewertungsmaschinen geworden, die Denken und Befinden nur noch in „gut“ und „schlecht“ aufteilen. Die eigene Meinung ist in Sekundenbruchtteilen da und zählt für sehr lange Zeit.

Harte Grenzen. Schwarz. Weiß.
Es gibt leider nur sehr wenige Denkschleusen – und die Sozialen Medien verstärken das auch noch.
Das Denken verkrustet mehr und mehr. Und es beeinflusst unser Handeln.

Es gibt leider viele gefährliche, sehr schlaue Menschen, die genau wissen, was sie wann zu sagen haben, um die schwarz/weiß-Grenze höher und härter werden zu lassen.

Was vielleicht an der ein oder anderen Stelle ganz gut wäre: Durchlässigkeit.
Eine semiepermeable Membran, um eine Osmose, einen kleinen Gedankenaustausch, zu ermöglichen.

Zuhören. Reden. Austausch.

Ist nicht so schwer.

P.S.: Natürlich muss man auch innere Grenzen ziehen – und nicht mit jedem / jeder reden. Man muss Ausnahmen machen, allein aus Selbstschutz. Aber es sollten eben Ausnahmen bleiben.

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